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Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch in Cölbe :

Allgemein

Schäfer Gümbel in Cölbe

 

Einen Ort zum Leben, Lernen, Arbeiten und Begegnen entdeckt

SPD-Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel informiert sich über Projekt in Schönstadt

Schönstadt. Neueste Informationen über den geplanten Bau von Appartements erhalten, das Projekt zum Leben, Lernen, Arbeiten und Begegnen auf dem Hof „Ahle Pitz" in Schönstadt hautnah erlebt und sich über das Tätigkeitsfeld des St. Elisabeth-Vereins als sozial-diakonische Unternehmensgruppe informiert: Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat im Cölber Ortsteil nicht nur viel mitgenommen, sondern sich auch als kompetenter Gesprächspartner gezeigt.

Das kleine schwarze Notizbuch ist ständiger Begleiter des 45Jährigen, immer wieder zückt Thorsten Schäfer-Gümbel es samt dem in der Größe passenden Stift. Der Politikwissenschaftler will schließlich als Landespolitiker auch mitnehmen, wo er die Arbeit des St. Elisabeth-Vereins unterstützen kann. Zum Beispiel beim Bau von 1- bis 3-Zimmer- Appartements auf dem Gelände des „Ahlen Pitz" in Schönstadt. Insgesamt 13 bis 15 Wohnungen sollen auf dem Teil des Hofes gebaut werden, auf dem sich nicht mehr genutzte Wirtschaftsgebäude befinden. Hans-Werner-Künkel, Vorstand des St. Elisabeth-Vereins, erklärte bei der Zusammenkunft mit Politikern, darunter auch die Landtagsabgeordnete Angelika Löber, Betreuten und Betreuenden des Vereins, dem Ortsbeirat sowie Vertretern der Gemeinde Cölbe, dass der Denkmalschutz einem Abriss jetzt zugestimmt habe: „Der Umbau der leerstehenden Gebäude wäre nicht zu finanzieren gewesen." Und in Sachen Wirtschaftlichkeit richtete Künkel einen Wunsch an den Landespolitiker aus Wiesbaden, dass Investitionszuschüsse nötig seien, „um das sportliche Ziel von günstigem Wohnraum für junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarf und Familien" zu erreichen. Und auch Schäfer-Gümbel stimmte zu: „Günstige Kredite alleine reichen für solch ein Vorhaben nicht aus."

Dieses Vorhaben des Wohnraumschaffens ist ein Teil des Gesamtprojektes in Schönstadt, wie Künkel erklärte: Nachdem vor zweieinhalb Jahren bereits eine Wohngruppe für acht Jugendliche im „Ahlen Pitz" entstanden ist, wird der Hof nun weiter ausgebaut. Auf dem Hof mit Wohn- und Wirtschaftsgebäude wird ein Bildungsprojekt umgesetzt, bei dem Bildungs- und Arbeitsgelegenheiten für junge Menschen mit besonderen Problemlagen und individuellem berufspädagogischem und sozialpädagogischem Hilfebedarf geschaffen werden. Entstehen sollen unter anderem eine Kfz-Werkstatt, ein Hausmeisterservice sowie eine Metallwerkstatt in der Jugendwerkstattscheune.

Ziel ist es, insbesondere junge Menschen mit Lernbeeinträchtigungen, vermindertem Selbstwertgefühl, psychischen Problemen, latenten Suchtproblemen oder junge Menschen, die von einer seelischen Behinderung bedroht sind, die Probleme bei der beruflichen Integration haben oder unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge neue Perspektiven zu eröffnen. Die Hofanlage soll sich zu einem Ort des Wohnens, der Erfahrung, des Lernens, der Beschäftigung und Qualifizierung und des sozialen Miteinanders entwickeln.

Dass das soziale Miteinander auch mit dem Ort Schönstadt gut funktioniere, das bestätigten der Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Johannes Weber an der Spitze sowie Cölbes Erste Beigeordnete Christa Weckesser. Und ob es angesichts des Fachkräftemangels gelinge, das für das gute Miteinander nötige Fachpersonal zu bekommen, wollte Schäfer-Gümbel wissen. Künkel und der für das Projekt zuständige Geschäftsbereichsleiter Karl Klefenz erklärten, dass es zwar nicht einfach sei, neue Mitarbeitende zu gewinnen, aber es aufgrund der Nähe zu Marburg und den guten Kooperationen mit der Philipps-Universität noch gelänge – „noch", wie beide mit Blick auf den Arbeitsmarkt betonten.

 

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